Schwalben - Natürliche Stanzenabwehr

Jedes Frühjahr kommen viele Schwalben aus dem Süden zum

Franzenschneider-Hof nach Übersee.

Obwohl dort keine 100 Kühe im Stall stehen, finden sie doch genug Nahrung, um den Sommer über ihre Jungen aufzuziehen. Unsere beiden häufigsten Schwalbenarten, Rauch-und Mehlschwalben, schwirren dort tagsüber rund um den Hof. Mauersegler und nachts Fledermäuse sind ebenfalls unterwegs. und auch wenn wir momentan genervt sind von den vielen Stanzen - Vögel, Amphibien und Fische sind natürliche Insektenvertilger und haben durch die vielen Mücken nach langem wieder genug Nahrung.

Für die Familie Schönberger gehören die Schwalben zum festen Jahresablauf. Sie

freuen sich, wenn viele Nester besetzt sind. Bei den Mehlschwalben, die außen am Gebäude brüten, waren dieses Jahr 13 von 14 Nestern besetzt.

Bei den Rauchschwalben, die ihre Nester im Stall bauen, waren von 21 Nestern nur ein Teil besetzt.

Der Naturschutzverband LBV freut sich, wenn Schwalben und andere Gebäudebrüter gute Nistmöglichkeiten bekommen. Als Dank für die Unterstützung der Schwalben bekam Hans Schönberger stellvertretend für die

ganze Familie eine Urkunde " Schwalben Willkommen - schwalbenfreundliches Haus"

überreicht. Der Vorsitzende der LBV Kreisgruppe Traunstein; Frank Weiß, übergab

ihm außerdem die Plakette, mit der am Gebäude auf das Engagement hingewiesen wird.

Wer selber Schwalben oder andere Gebäudebrüter an seinem Haus oder Stall hat,

kann sich ebenfalls um die Auszeichnung bewerben.

 

Nähere Informationen finden Sie hier.


Karl Schönberger mit zwei der Isinger Schüler.

Der Landschaftspflegeverband Traunstein führt seit 2019 im Rahmen des

BayernNetzNatur- Projektes

"Netzwerk für den Kiebitz" Schutzmaßnahmen durch und wird dabei durch ehrenamtliche Helfer wie Karl Schönberger unterstützt.

 

Schöpfung bewahren-

für den Vogel des Jahres

Spendenaktion nach Kiebitz - Exkursion

"Die Schöpfung bewahren" ein Thema des Religionsunterrichtes nehmen Isinger Schüler zum Anlass, sich für den Schutz des Kiebitz einzusetzen.

Mitte Juni unternahmen die Schüler zusammen mit ihrem Lehrer Walter Rößler, in verschiedenen Lebensmittelläden eine Spendenaktion, um Gelder für den Kauf oder Pacht von Flächen zum Erhalt der Brutmöglichkeiten für den Kiebitz, zu sammeln.

395€ sind dabei zusammen gekommen und konnten an den NABU weitergegeben werden.

Zuvor schon hatten die Schüler an einer Exkursion teilgenommen, die von Karl Schönberger ( Mitglied im NABU und LBV ) und seiner Frau Margit aus Trostberg organisiert worden war teilgenommen.

Mit Ferngläsern und Spektiv suchten sie dabei einen Acker an der Alz bei Pullach nach brütenden Kiebitzen ab. Nach erfolgreicher Suche diskutierten die Buben und Mädchen über Schutzmaßnahmen für die bedrohte Vogelart und konnten auch mit Hans Mayer sprechen, der ihnen stolz von mindestens 16 auf seinem Feld geschlüpften Küken in diesem Jahr berichtete.

 

 


 

Irmi und Walter Gründl haben über viele Jahre hinweg den Umweltgarten mit der heutigen Umweltstation in Wiesmühl aufgebaut.

Während einer Feier zur Ehren des Ehepaares trugen sich die beiden ins Goldene Buch der Gemeinde Engelsberg ein.

 

Zur Würdigung des unglaublichen Engagement der Familie Gründl wurde im Anschluß an die Feier noch eine Sommerlinde im Umweltgarten gepflanzt.

 

 

 

09.03.2024

Fotos: Kevin Erifiu

Moorschutz mit der Kettensäge

Bereits im Januar 2022 haben Mitglieder der Kreisgruppe einen Motorsägenkurs besucht.

Den auf den LBV eigenen Flächen fallen immer wieder größere Pflegemaßnahmen an.

Was jetzt noch dringend benötigt wird, ist eine Kettensäge.

 


Verkehrswende? So sicher nicht!

Verkehrswende? So sicher nicht!
Bauabschnitt 2 der B304 neu mit der sog. "Umgehung Trostberg" ist ein weiterer Einschnitt ins Alztal und der westlichen Hochflächen bis Tacherting.
Wem hilfts? Und was kann man tun?
Umgehung Altenmarkt.pdf
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Musterfutterstelle in Übersee

 

 

Seit kurzem gibt es in Übersee eine Musterfutterstelle. Am Labyrinth auf der Bestewiese ist zu sehen, wie am Balkon und im Garten richtig gefüttert werden sollten. Die Futterstelle soll an einem übersichtlichen Ort sein, damit sich z.B. Katzen nicht unbemerkt anschleichen können. Das Futter muss in der Futterstelle trocken bleiben und sie muss leicht zu reinigen sein. In manchen Futterhäuschen sitzen die Vögel direkt im Futter und können es mit Kot verunreinigen. Damit sich auf diesem Weg keine ansteckenden Krankheiten verbreiten, sollte ein klassisches Futterhaus daher regelmäßig gesäubert werden. Eine Alternative bilden Futtersäulen, die noch pflegeleichter sind.

 

 

Mit Futterhäusern kann keine Vogelart gerettet werden, aber sie erleichtern es vielen Vögeln, gut über die nahrungsarme Zeit zu kommen. Und freut uns als Beobachter, den Vögeln störungsfrei dabei zuzusehen.