Musterfutterstelle

 

 

Seit kurzem gibt es in Übersee eine Musterfutterstelle. Am Labyrinth auf der Bestewiese ist zu sehen, wie am Balkon und im Garten richtig gefüttert werden sollten. Die Futterstelle soll an einem übersichtlichen Ort sein, damit sich z.B. Katzen nicht unbemerkt anschleichen können. Das Futter muss in der Futterstelle trocken bleiben und sie muss leicht zu reinigen sein. In manchen Futterhäuschen sitzen die Vögel direkt im Futter und können es mit Kot verunreinigen. Damit sich auf diesem Weg keine ansteckenden Krankheiten verbreiten, sollte ein klassisches Futterhaus daher regelmäßig gesäubert werden. Eine Alternative bilden Futtersäulen, die noch pflegeleichter sind.

 

 

Mit Futterhäusern kann keine Vogelart gerettet werden, aber sie erleichtern es vielen Vögeln, gut über die nahrungsarme Zeit zu kommen. Und freut uns als Beobachter, den Vögeln störungsfrei dabei zuzusehen.

 

Vielfältiges Leben an unseren Gebirgsflüssen-für ein respektvolles Miteinander von Mensch und Natur

Im April kommen Flussregenpfeifer und Flussuferläufer aus ihren Überwinterungsgebieten zurück. Sie brauchen dann die Kiesbänke der Flüsse

und Seen, auf denen sie brüten und ihre Jungen aufziehen können.

Aber durch die Begradigungen der Flüsse sind sie nur noch selten vorhanden.

Deshalb ist es so wichtig, das die wenigen Kiesbänke nicht nur von uns Menschen für die Freizeitgestaltung genutzt werden, sondern auch die Vögel noch eine Chance bekommen hier in Ruhe zu brüten.

Das Interreg-Projekt " Vielfältiges Leben an unseren Gebirgsflüssen" setzt sich genau mit dieser Problematik auseinander und will damit grenzüberschreitend die Voraussetzungen für ein harmonisches Miteinander von Mensch und Natur schaffen.

 

An der Tiroler Achen, wurde jetzt nach der Feststellung der Brutplätze von Flußregenpfeifer und Flußuferläufer, ein mobiles Besucherlenkssystem

mit Hilfe von Schildern geschaffen.

 

 

 

So können hoffentlich die gefährdeten Vogelarten hier noch ungestört ihre Jungen aufziehen.

Wichtig ist jetzt nur das die Brutplätze großräumig gemieden werden und auf den Kiesbänken keine Hunde freilaufen.

 

 

Wer Beobachtungen, vor allem auch von Jungvögeln von Flußregenpfeifer und Flußuferläufer an der Tiroler Achen macht, bitte diese in Ornitho eingeben oder sie direkt der LBV Geschäftsstelle Inn-Salzach mitteilen.