Rundbrief November 2017

Rundbrief September 2017

Rundbrief Juli 2017

Über 40 Teilnehmer bei Führung durch die Pechschnait

Ausstellung „Faszination Moor“ erfolgreich beendet

Über 40 Teilnehmer bei Führung durch die Pechschnait

 

Drei Wochen lang war in der „Alten Wache“ im Rathaus die Ausstellung „Faszination Moor“ des Bayerischen Landesamtes für Umwelt zu sehen. Sie wurde in Kooperation mit der Stadt Traunstein präsentiert und bot vielfältige Einblicke in den Lebensraum Moor, ergänzt mit Informationen zur geplanten Renaturierung des Traunsteiner Moorgebiets Pechschnait.

 

Wieso ist die Wiedervernässung von Mooren so wichtig? Welche Tiere und Pflanzen sind auf Moore angewiesen? Diese und viele weitere Fragen beantwortete die Ausstellung sehr anschaulich anhand großer Schauwände und der Präsentation von Videos. Begleitend dazu fanden für interessierte Bürger und Schüler auch Führungen statt.

 

Ein Highlight war am 14. Juni eine Führung durch die Pechschnait, auch bekannt als Preisinger Moos, gemeinsam mit Frank Weiß, dem 1. Vorsitzenden der Kreisgruppe Traunstein des Landesbunds für Vogelschutz in Bayern. Über vierzig Teilnehmer aller Altersgruppen zeigten sich interessiert an dem landschaftlich wunderschönen Moorgebiet, das im Rahmen des Klimaprogramms „KLIP 2050“ der Bayerischen Staatsregierung renaturiert werden soll. Am 23. Juni 2016 hatte der Traunsteiner Stadtrat einer Renaturierung der rund 100 Hektar großen „Pechschnait“ als Klimaschutzmaßnahme zugestimmt. Dies geschieht nun in enger Zusammenarbeit mit der Unteren Naturschutzbehörde im Landkreis Traunstein und der Höheren Naturschutzbehörde der Regierung von Oberbayern.

Bei der Renaturierung eines Moores werden die ursprünglich für den Torfabbau angelegten Entwässerungsgräben wieder verschlossen, so dass aus einem entwässerten Regenmoor wieder ein intaktes Moor mit hohem Moorwasserspiegel entsteht. Damit gelingt nicht nur eine Revitalisierung von Lebensräumen seltener und bedrohter Tier- und Pflanzenarten, sondern auch die Wiedereinlagerung von klimaschädlichem Kohlendioxid. Bedingt durch einen stark verzögerten Abfluss des Niederschlagswassers aus dem Moor wird außerdem Hochwässern in Flüssen und Bächen vorgebeugt.

 

Der dafür notwendige Grundstückerwerb wird zu 90 Prozent über den Fördertopf des „KLIP 2050“ finanziert, die restlichen 10 Prozent übernimmt die Stadt Traunstein. Die Renaturierung selbst wird zu 100 Prozent aus staatlichen Fördermitteln finanziert. Die Stadt Traunstein hat bereits zwei Förderanträge für mehrere Grundstücke eingereicht, die inzwischen auch schon bewilligt wurden. Sobald eine genügend große Zahl an möglichst zusammenhängenden Flurstücken zur Verfügung steht, wird mit der tatsächlichen Renaturierungsmaßnahme begonnen. Dazu Oberbürgermeister Christian Kegel: „Ich bin ein großer Anhänger dieses Natur- und Klimaschutzschutzprogrammes. Es würde mich daher außerordentlich freuen, wenn möglichst viele Grundstücksbesitzer mit der Stadt in Verhandlungen treten würden, um auf diese Weise zeitnah eine sinnvolle Umsetzung der Renaturierung zu ermöglichen. Großer Dank gilt allen, die bereits jetzt ihre Flächen veräußert oder verpachtet haben bzw. zu einer dingliche Sicherung bereit waren. Damit wurde ein erfolgreiches Fundament gelegt, das hoffentlich große Nachahmung findet.“

Rundbrief April 2017

Rundbrief März 2017

Rundbrief Januar 2017

Kreisgruppe Traunstein zeichnet Grundschule in Taching aus

Die Umwelt-AG nimmt die Auszeichnung entgegen. Foto: M. Reuter

18.10.2016
Die zweite Vorsitzende und Jugend-beauftragte der LBV-Kreisgruppe Traunstein, Barbara Pichlmaier, überreichte der Grundschule Taching die Auszeichnung "Partner im Naturschutz". Diese Anerkennung honoriert die zahlreichen Aktionen zugunsten der Vögel, die die Umwelt-AG unter der engagierten Leitung von Frau Reuter durchführt. Unter anderem pflanzten die Schüler eine Vogelschutzhecke, nahmen an der Vogelzählung teil und stellten den Tieren im Winter mit einem selbstgebastelten Futterspender Nahrung zur Verfügung.
Wir danken allen Schülern ganz herzlich für ihren Einsatz!



Rundbrief September 2016

Großzügige Spende zum 30-jährigen Jubiläum des Naturpavillons

Herr Kirchleitner, Leiter der VR Bank Volksbank Raiffeisenbank Rosenheim-Chiemsee eG, Übersee, überreichte der Leiterin des Naturpavillons, Martina Mitterer, 250 € Spende für den Jubiläumsmarkt am 16. Juli. Feste dieser Art (wir berichteten bereits darüber) sind stets mit großem organisatorischen und natürlich auch mit einem erheblichen finanziellen Aufwand verbunden. Deshalb freuen wir uns ganz besonders über die großzügige Spende der VR Bank Übersee.  

Herzlichen Dank dafür.

Martina Mitterer

Ab ins kühle Nass – Schnorchelabenteuer an der Alz

Bei einem Urlaub am Meer haben sicher die meisten schon einmal die Unterwasserwelt mit ihren Bewohnern beim Schnorcheln erkundet. Aber um Wasserlebewesen zu sehen, braucht man gar nicht so weit reisen, denn die bayerischen Flüsse und Seen bieten faszinierende Einblicke in eine sonst verborgene Welt.

 

Dies dachte sich auch eine Gruppe Jugendlicher der Naturschutzjugend (NAJU) und so führte ihre Reise ans „Bayerische Meer“, den Chiemsee. Zusammen mit Kathi Stöckl von der Koordinationsstelle für Muschelschutz tauchten sie ein ins kühle Nass der Alz, dem Abfluss des Chiemsees.

Ausgerüstet mit Neoprenanzügen und Taucherbrillen beobachteten sie im glasklaren Wasser Fische, Unterwasserpflanzen und Muscheln. Dabei konnten sogar echte Raritäten bestaunt werden, denn in der Alz kommen „wachsende Steine“ vor. Das sind Kalkgebilde, die durch Bakterien geformt werden. Nur bei günstigen Lichtverhältnissen und klarem Wasser können diese Kalkknollen entstehen. Kleine Schätze wie Teichmuscheln am Gewässergrund, Aale und Barsche waren ebenso zu sehen.

 

 

Nach gut zwei Stunden flussabwärts treiben, erreichten alle wohlbehalten das Ziel, die Flussbrücke in Truchtlaching. Erschöpft, aber zufrieden ließ die Gruppe den Tag bei einem Eis ausklingen.

Rundbrief Juli 2016

Rundbrief Juni 2016

Rundbrief Mai 2016

Rundbrief März 2016

Rundbrief Januar 2016

Christbaumschlagen

großes Interesse beim Christbaumschlagen
nach der Jagd

13.12.2015
Zum 3. Mal trafen sich Aktive und Unterstützer der Kreisgruppe zum Christbaumschlagen. Im Danzlmoos nördlich von Traunstein sollen auf einer verbuschenden Moorfläche langfristig Fichten und Kiefern ausgelichtet werden. Dort konnten sich ca. 45 Mitglieder nun ihren persönlichen Christbaum aussuchen und selbst schneiden. Neben der häufig gewählten Fichte fanden auch einige Kiefern ihre Liebhaber. Vom 30cm hohen Kinderzimmerbäumchen bis zum 3-Meter Baum waren alle Größen vertreten, und nicht nur die Kinder waren begeistert bei der Baumsuche und -auswahl bei der Sache.

Nach getaner Arbeit klang der Nachmittag bei Plätzchen und Glühmost aus, bevor jeder seine Schätze nach Hause brachte. Wir bedanken uns bei allen, die mithalfen die Moorfläche zu entbuschen und die Renaturierung voranzubringen!
<Fotos: Esther Lindner>

Apfelmarkt 2015

stets umlagert: der Malstand
stets umlagert: der Malstand

15.11.2015
Nachdem der Stadtplatz wegen Bauarbeiten gesperrt war fand dieses Jahr der Apfelmarkt vor dem Landratsamt statt. Unsere Bedenken, der neue Standort würde nicht so gut angenommen, haben sich nicht bewahrheitet. Bis in den Nachmittag hinein waren ständig Besucher an unserem Stand. Neben vielen Spielen, Bestimmungsbüchern oder Vogelstimmen-CDs gab es für alle Besucher Antworten auf deren Fragen. Auch bei unserem Malwettbewerb waren viele Kinder, die ein Bild von einem Apfelbaum malten.

Die Bilder davon finden Sie wieder auf unserer Seite weiter unten. Die Gewinner werden wie immer von uns benachrichtigt.

Bilder Malwettbewerb Apfelmarkt 2015

Wasservogelzähler Chiemsee gesucht!

31.07.2015

Um die Bestandsentwicklung der verschiedenen Vogelarten verfolgen zu können, werden bereits seit einigen Jahren regelmäßig Zählungen durchgeführt. So kann langfristig erkannt werden, welche Arten häufiger oder seltener zu sehen sind, und ob es mehr oder weniger Tiere werden.

Rund um den Chiemsee werden zum Beispiel die Bestände der Wasservögel gezählt. Ob Kolbenenten, Schwäne oder Blässhühner zurückgehen oder mehr werden, zeigt ob die Qualität der Lebensräume sich verändert. Nur so können wir rechtzeitig auf Veränderungen reagieren bzw. aufmerksam machen.

Für die Wasservogelzählung suchen wir nun Verstärkung! Dazu sind keine Vorkenntnisse notwendig, Ihr werdet in einem kleinen Team eingearbeitet. Auch der zeitliche Aufwand ist überschaubar: ein Vormittag im Monat, und das nur von September bis April.

Im Anhang findet Ihr die Einladung zu einer Informationsveranstaltung am 06.08.2015 in Grabenstätt, sowie den Kontakt zu den Zählern. Es wäre toll wenn die jahrelangen Aufzeichungen auch weiterhin gesichert wären. Wir zählen auf Eure Unterstützung!


Rundbrief Juli 2015


Rundbrief Mai 2015


Rundbrief März 2015


Rundbrief Januar 2015


Stunde der Wintervögel - wieder in unserem Landkreis

07.01.2015

 

Zehnjähriges Jubiläum „Stunde der Wintervögel“ in Bayern – Zahlen der Mitmachaktion belegen auch Rückgang häufiger Arten

 

Vom 09. bis 11. Januar 2015 ruft der Landesbund für Vogelschutz (LBV) zusammen mit seinem deutschlandweiten Partner NABU in Bayern bereits zum zehnten Mal zur „Stunde der Wintervögel“ auf. Bei der letzten „Stunde der Wintervögel“ haben im Landkreis über 300 Vogelfreunde mitgemacht und dabei mehr als 9.200 Vögel beobachtet. Indem Naturfreunde einfach eine Stunde lang die Vögel vor ihrem Fenster zählen und den Naturschützern melden, erheben sie wichtige Bestandstrends der weit verbreiteten Vogelarten.

 

Mit 1453 Exemplaren hatte der Feldsperling im Raum Traunstein im Vorjahr den Schnabel vorne; er war in über der Hälfte aller Gärten zu sehen. 2014 belegten Kohlmeise und Haussperling Platz zwei bzw. drei der Traunsteiner Top-Ten. Dahinter folgten Amsel, Buchfink und Blaumeise. Nachdem wissenschaftliche Studien erst kürzlich gezeigt haben, dass es den häufigen Vogelarten wie Sperlingen und Finken zunehmend schlechter geht, ist die Mitmachaktion wertvoller denn je. „Denn auch die Zahlen der Stunde der Wintervögel belegen den Rückgang von Haussperling und Grünfink“, so Frank Weiß, Vorsitzender der LBV Kreisgruppe Traunstein. Ein Trend, der sich im Vorjahr auch im Landkreis bestätigte:  Mit nur 565 gesichteten Grünfinken brachen sie hier auf nicht einmal ein Drittel des Vorjahreswerts ein.

Jeder, der Interesse an der Natur und der Vogelwelt hat, kann bei der Aktion mitmachen. Und je mehr Menschen ihre Beobachtungen zusammentragen, desto aussagekräftiger sind die Ergebnisse. Gerade langfristige Hinweise auf den möglichen Rückgang unserer häufigen heimischen Vögel sind interessant, da diese schleichend sind und zunächst kaum auffallen.

 

Auf der Seite www.stunde-der-wintervoegel.de finden interessierte Teilnehmer alle Infos sowie Porträts der häufigsten Vogelarten. Außerdem ist auch die Auswertung der Meldungen landkreisgenau live mitzuverfolgen. Außerhalb Bayerns wird die Aktion zum fünften Mal vom Naturschutzbund Deutschland (NABU) durchgeführt, in Österreich von BirdLife.

Und so wird gezählt:

Von jeder Vogelart wird die jeweils gleichzeitig beobachtete Höchstanzahl notiert, die im Laufe einer Stunde entdeckt werden kann. Die Beobachtungen können ganz einfach im Internet unter www.stunde-der-wintervoegel.de gemeldet werden. Auch per Post (Einsendeschluss ist der 19. Januar 2015) und Telefon (kostenlose Rufnummer am 10. und 11. Januar von 10 bis 18 Uhr: 0800-115-7-115) ist die Meldung möglich.


grosser Andrang beim Christbaumschlagen

29.12.2014


Über 60 Mitglieder trafen sich am 4. Advent in Traunstein, um eine renaturierte Moorfläche frei vom Bewuchs zu halten. Die Fläche wurde von unserem Mitglied Gerhard Danzl vor über 10 Jahren aufwändig renaturiert: Fichten, die viel Wasser ziehen und den Boden austrocknen, wurden gefällt und mit einer Seilbahn bodenschonend entfernt. Zwei Entwässerungsgräben wurden aufgestaut, so dass der Moorboden wieder ausreichend mit Wasser versorgt ist.

In den letzten Jahren gingen nun wieder einige Fichten im Randbereich der Fläche auf. Um diesen Bewuchs zu entfernen konnten sich LBV-Mitglieder ihren zukünftigen Christbaum selbst aussuchen, schneiden und mit nach Hause nehmen. Viele Familien mit Kindern liessen sich diese Gelegenheit nicht entgehen. Da jeder soviele Bäume schneiden konnte wie gewünscht konnte so ein Großteil der Fläche entbuscht werden.

 

 

 
 
 

viele Besucher beim Traunsteiner Apfelmarkt

20.10.2014

bei sonnigem Spätherbstwetter fand dieses Jahr wieder der Apfelmarkt in Traunstein statt. Am Stand des LBV drängten sich bereits kurz nach der Eröffnung viele Interessenten. Magnet für Kinder war der Malwettbewerb, bei dem unter Anleitung von Jugendbetreuerin Kathi Stöckl eifrig gemalt wurde. Unter dem Motto „mein schönster Apfelbaum“ entstanden farbenfrohe Zeichnungen, die später nach Altersgruppen prämiert wurden. Neben einem Dankeschön fürs Mitmachen konnten schöne Preise wie Ferngläser, Becherlupen, Bücher, Tierquartetts oder Tassen gewonnen werden. Die Bilder werden auf den Internetseiten des LBV Traunstein unter www.lbv.traunstein.de/aktuelles ausgestellt und können dort bewundert werden.

 

Auch am Stand des LBV selbst war viel geboten. Naturbücher, Bestimmungshilfen, Becherlupen für Kinder oder Bastelanleitungen zum Nistkastenbau konnten erworben werden. Die Standbesetzung unter Barbara Pichlmaier, Barbara Weiß und Frank Weiß stellte sich den unterschiedlichsten Fragen der Besucher. Egal ob kürzlich gesichtete Vögel, die naturnahe Gartengestaltung oder die richtige Fütterung von Vögeln gab es kaum ein Thema, das nicht angesprochen wurde. Beim Gewinnspiel zum Vogel des Jahres 2014, dem Grünspecht, konnten die Besucher dann selbst ihr Wissen unter Beweis stellen und wertvolle Buchpreise und CDs gewinnen.

 

Rundbrief Oktober 2014


Rundbrief September 2014


Rundbrief Juni 2014


Schüler sammeln für Bayerns Natur

06.06.2014


An der jährlichen Haus- und Straßensammlung des LBV nahmen in diesem Jahr insgesamt elf Schulen im Landkreis Traunstein teil.

Eine Woche lang sammeln dabei Schüler und Schülerinnen Geld für Bayerns Natur. Damit stellen die Spenden aus der Haus- und Straßensammlung einen wichtigen Beitrag für die Naturschutzarbeit dar. Das beste Sammelergebnis in diesem Jahr erzielte bei den Grundschulen die Grundschule in Otting sowie das Chiemgau-Gymnasium in Traunstein bei den weiterführenden Schulen. Erstmalig beteiligte sich auch die Grundschule in Petting an der Sammlung: Schüler aus insgesamt vier Klassen waren für den LBV unterwegs und sammelten bei Familie und Freunden.

Der Großteil des im Landkreis gesammelten Geldes wird für die Umweltbildungs- und Naturschutzprojekte der Kreisgruppe Traunstein eingesetzt. Die Kreisgruppe bietet verschiedene Umweltbildungsangebote für Schulklassen und Kindergruppen an. So nutzen beispielsweise jährlich bis zu 100 Kindergärten- und Schulgruppen den Umweltgarten in Wiesmühl als „grünes Klassenzimmer“. Ein weiteres Highlight ist der Naturpavillon in Übersee: hier wird ein breitgefächertes Angebot für Erwachsene und Kinder angeboten. Auch spezielle Führungen für Kindergärten und Schulklassen werden organisiert. Aktuell informiert dort die Ausstellung „Wasser – süßblaues Gold“ ausführlich über die Probleme rund um das Thema Wasser. Mit den gesammelten Spendengeldern können nun notwendige Materialien beschafft werden.

Als Dankeschön bekommen die teilnehmenden Schüler verschiedene Preise vom LBV. Diese werden von Kreisgruppenmitgliedern an die Schüler überreicht. Bei dieser Gelegenheit erfahren die Schüler auch gleich wofür das gesammelte Geld verwendet werden soll. Sobald die Ergebnisse aller Schulen feststehen.

Ein herzliches Dankeschön geht jetzt schon mal an die fleißigen Sammler und die beteiligten Lehrer der Volksschule Schnaitsee, Grundschule Altenmarkt, Grundschule Kienberg, Wilhelm Löhe Schule Traunreut, Grundschule Petting, Carl-Orff-Schule Traunwalchen, Chiemgau-Gymnasium Traunstein, Grundschule Kammer, Franz-von Kohlbrenner-Mittelschule, Grundschule Otting, Heinrich-Braun-Mittelschule Trostberg, . Der Einsatz der Sammler und die vielen Spenden sind ein herausragender Beitrag für Bayerns Natur!

 (Katharina Stöckl)

 

Salzachdemo 18.05.2014

18.05.2014


Zahlreiche Teilnehmer auf der Salzach-Kundgebung in der Altstadt von Burghausen fordern eine ökologische Renaturierung der Salzach, ohne Energiegewinnung, gerade auch wegen ihres hohen Symbolwerts als alpiner Wildfluss (Foto: BKV)

 

NEIN zum Ausbau der Salzach mit Kraftwerken  –  JA zur Naturflussvariante!

Das ist die Prämisse, unter der die Demonstrations-Veranstaltung am 18. Mai in Burghausen stattfand. 

Um die Öffentlichkeit aufmerksam zu machen, dass hier ein lebendiger Fluss dem Energiehunger der Strom-konzerne geopfert werden soll, luden der Bayerische Kanu-Verband mit dem Bund Naturschutz in Bayern, der Landesfischereiverband Bayern, der Landesbund für Vogelschutz, der Verein zum Schutz der Bergwelt und die Aktionsgemeinschaft Lebensraum Salzach ihre Mitglieder und alle, denen eine intakte Umwelt am Herzen liegt, ein zu einer gemeinsamen Kundgebung „Für die Salzach als Naturfluss“ am 18. Mai 2014

um 13.30 Uhr auf dem Stadtplatz in Burghausen/Altstadt.

LBV-Kreisgruppe B'gadener Land

Der LBV setzt sich seit vielen Jahren für die Salzach als freifließenden Fluss ein. Wir sind Mitglied in der Aktionsgemein-schaft Lebensraum Salzach http://www.freie-salzach.de/ , haben uns im Rahmen des Raumordnungsver-fahrens und der Planfeststellungsver-fahren für die naturnahen Aufweitungs-varianten stark gemacht und uns an der Studie „Naturflussvariante Freilassinger Becken“ finanziell beteiligt.

Es gilt, eine Jahrhundertchance zu wahren und damit für den Erhalt einer frei fließenden Salzach einzustehen sowie Fauna und Flora den notwendigen Lebensraum zur Verfügung zu stellen, zu erweitern und zu erhalten.

Kinofilm "Deutschlands wilde Vögel" exklusiv im Landkreis

27.02.2014

Der bekannte Tierfilmer Hans-Jürgen Zimmermann hat einen Kinofilm über die faszinierende Vogelwelt in Deutschland an mehreren Standorten gedreht. Diesen Film zeigt der LBV exklusiv im Landkreis Traunstein. Neben Großtrappen oder Kranichen wird z.B. der Seeadler auf seinen Beuteflügen zu sehen sein. Bartmeisen, Brandgänse oder Säbelschnäbler kommen aber auch nicht zu kurz. Ganz bewusst wurde auf Animationen oder sonstige Filmtricks verzichtet. Die Natur steht im Vordergrund, um den Menschen die (oft unbeachtete) heimische Vogelwelt nahe zu bringen.

Die Vorstellungstermine im Landkreis sind: Stadtkino Trostberg um 16:00 Uhr jeden Samstag+Sonntag vom 01.-23.03.,  Bahnhofskino Traunstein 

am Montag, 10.03. um 20:30 Uhr. Bitte bringen Sie auch Freunde und Bekannte mit. Der Film dauert ca. 1 ½ Stunden.

Runder Tisch Hirschauer Bucht /Achendelta

05.01.2014

 

Mitte Dezember wurden von Wasserwirtschaftsamt Vertreter von Behörden, Kommunen und Vereinen zu einem Austausch über die Situation im Achendelta eingeladen. Schwerpunkt waren die Hochwasserfolgen mit Schwemmholz und Plastikmüll in der Hirschauer Bucht. Hier wurde festgestellt dass es weder notwendig noch wirtschaftlich sei, das Schwemmholz aus der Bucht zu entfernen. Ausgenommen sind die Ölwehranlagen der TAL, die funktionstüchtig bleiben müssen. Angeschwemmter Plastikmüll soll bei Bedarf wieder von einer Firma entfernt werden.

Weitgehend einig war man sich, dass eine Rückverlegung der Dämme, die den Fluss momentan wie einen Kanal einzwängen, sowohl Schwemmholz als auch Müll bei Hochwasser gar nicht erst in den See schwemmen würde. Das Wasserwirtschaftsamt hat in Untersuchungen festgestellt, dass sich durch ein entsprechend breites Flussbett auch Hochwasserspitzen explizit abmildern lassen. Nicht nur für einen gesunden Auwald mit seiner Tier- und Pflanzenwelt wäre das ein echter Gewinn, auch viele Schäden der letzten Hochwasser hätten vermieden oder reduziert werden können.

Leider sind einigen Politikern die bestehende landwirtschaftliche Nutzung und vorhandene Weiderechte der potentiellen Überschwemmungsflächen wichtiger als effektiver Hochwasserschutz der Bevölkerung. Wir werden also auch 2014 für dieses Ziel weiter kämpfen müssen.      

 

 

Klage gegen Bebauungsplan Feldwieser Bucht gescheitert

29.12.2013

 

Nachdem die Gemeinde Übersee in ein bestehendes Schutzgebiet einen Parkplatz plante, reichten der LBV und eine Bürgerinitiative eine Popularklage gegen den entsprechenden Bebauungsplan ein. Während die Klage noch lief, wurden bereits Tatsachen geschaffen und in das bestehende Schutzgebiet der Parkplatz gebaut, die Straße verbreitert, Bäume gefällt  usw. Nun hat das Bayerische Verfassungsgericht die Aufstellung und Umsetzung des  Bebauungsplans der Gemeinde für rechtmäßig erklärt.

In der Begründung des Gerichts wurde der Eingriff als vertretbar eingeschätzt. Im Vergleich der Gesamtfläche des Schutzgebiets sei die Größe des Eingriffs nicht wesentlich. Für uns eine echte Enttäuschung, stellt sich doch die Frage, wo der Sinn eines geschützten Raums liegt wenn er nach Wunsch aufgehoben werden darf.

Dass der Parkplatz in einem regelmäßig von Hochwasser überschwemmten Bereich liegt, sei hier nur am Rande erwähnt.

 

Sie sehen also, die Herausforderungen werden für uns auch 2014 nicht weniger. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen und uns ein spannendes, aber auch gesundes und erfolgreiches neues Jahr!

 

 

Olympia-Bewerbung Chiemgau

05.11.2013


Seit Wochen wurden Argumente ausgetauscht, die Emotionen schlagen teilweise hoch, aber immer noch stellt sich die Frage: soll sich Deutschland für die Winterolympiade 2022 bewerben oder nicht?

 

Es gibt positive Beispiele wie Turin, bei dem sich unterm Strich die Spiele gerechnet haben: kein Defizit, positives Image auch nach den Wettbewerben, Verbesserung der Infrastruktur. Aber es gibt auch negative Beispiele wie Vancouver, dem außer einem Defizit nichts Gutes blieb nach den Winterspielen. Ganz zu schweigen von Extremen wie Sotchi, wo die Kosten,  die Umweltauswirkungen und die Menschenrechte komplett aus dem Ruder liefen.

 

Auch für die deutsche Bewerbung für 2022 gibt es leider weiterhin auf wesentliche Fragen keine befriedigenden Antworten:

 

  • Wozu müssen negative Auswirkungen auf Klima und Umwelt, die im  Rahmen einer Olympiade anfallen (Flugbewegungen, Landschaftsveränderungen, Stromverbrauch usw.), aufwendig kompensiert werden, die ohne diese Veranstaltung schlicht nicht anfallen würden?
  • Was bedeutet die ungenügende Schneesicherheit für die Durchführung der Spiele (Speicherseen für Beschneiungsanlagen, Kühlschleifen unter den Wettbewerbsflächen usw.)
  • Und vor allem: wer kommt für die Kosten auf?

 

Die Verträge des IOC, des Internationalen Olympischen Komitees, gewähren weiterhin zu wenig Einblick auf die drohenden Kosten, die bei einer Ausrichtung anfallen. Bei den Bewerbungskosten hat der Landkreis seinen Anteil auf 395.000 Euro gedeckelt; ein Großteil soll durch Spenden abgedeckt werden. Nach aktuellem Stand sind aber von den gesamten Bewerbungskosten von 29 Mio. Euro gerade mal 300.000 Euro eingegangen – also 1 Prozent. Finden sich zu wenig Spender, zahlt der Steuerzahler die Differenz. Sollte die Bewerbung dann Erfolg haben, rechnet man mit 2-3 Mrd. Euro an Durchführungskosten.

 

Im Umweltbereich sind in unseren Augen viele Versprechungen, die bezüglich „Grüner Spiele“ gemacht werden, unrealistisch. In der Konzeptstudie wird u.a. erwähnt „Die Spiele könnten Eingriffe in Natur und Schutzgebiete, Bergwälder und bedeutende Biotopflächen vermeiden.“. Ohne Olympia würden diese Eingriffe also vorgenommen, mit Olympia nicht? Eine seltsame Logik. Und allen Ausgleichmaßnahmen zum Trotz, die notwendige Eingriffe wieder ausgleichen sollen: kein Ausgleich ersetzt unzerstörte Natur.

 

Ein generelles „Nein“ zu Großveranstaltungen lehnen wir ab, man muss genau hinschauen, ob jeder Protest sinnvoll ist. Es gibt durchaus Beispiele, wie Sport, Natur und Begeisterung Erstaunliches entstehen lassen können. Die massiven Veränderungen und Belastungen, die eine Organisation wie das IOC einseitig unserer Region, unseren Alpen und letztlich uns allen aufdrücken will, überwiegen für uns die Chancen einer bayerischen Olympiade. Wie zuletzt die Schweiz und Österreich lehnen wir die Bewerbung für die Winterspiele ab.

 

 

Wahlen und Umwelt

04.09.2013

In den nächsten Wochen finden die Landtags- und Bundestagswahlen statt. Viele Parteien sagen, Umweltschutz sei ihnen wichtig. Es lohnt sich aber, im Detail zu überlegen und zu prüfen:

  • wie steht die Partei zu Straßenneubauten, oder zum 8-spurigen Ausbau der A8?
  • bekommen erneuerbare Energien tatsächlich eine Chance, oder soll Atom- und Kohlekraft mit großen Stromkonzernen weiterlaufen?
  • sollen die wenigen noch frei fließenden Flüsse mit Kraftwerken verbaut werden?
  • bekommen weiterhin rein auf Größe ausgerichtete Betriebe Subventionen, oder soll eine Landwirtschaft unterstützt werden, die nachhaltig und regional ist?

Der LBV nicht parteiisch, aber politisch engagiert. Wir möchten Sie trotzdem bitten, zur Wahl zu gehen! Nur dann kann die Politik und Umweltausrichtung der nächsten Jahre von Ihnen  beeinflusst werden. Eine Entscheidungshilfe bietet übrigens der Wahl-o-mat, der durch Ja/Nein-Fragen unterschiedlicher Themenbereiche die Partei anzeigt, die am besten zu Ihnen passt: www.wahl-o-mat.de bzw. www.wahl-o-mat.de/bayern2013

 

 

Hochwasser und die Folgen

23.07.2013

Die Auswirkungen des Hochwassers Anfang Juni haben wir alle gespürt. Während die Schäden nach und nach beseitigt werden, wird uns die Diskussion über die Konsequenzen noch länger beschäftigen. Solche Wetterextreme wie letzten Monat werden durch den anlaufenden Klimawandel nicht weniger, deswegen besteht jetzt schon Handlungsbedarf! Wichtig wird es sein, den Wasserflächen langfristig wieder mehr Raum zu geben, damit sich Flüsse bei künftigen Starkregenfällen ausbreiten können, ohne Schäden anzurichten. Die  fortschreitende Entwässerung der Wiesen durch Drainagerohre ist da eher kontraproduktiv.Auch ein Umsteuern der Agrarpolitik ist notwendig, damit z.B. Maisäcker, deren blanker Boden das Wasser nicht eindringen lässt, nicht weiter gefördert werden. Böden, die das Wasser gut speichern können wie Moore oder Flussauen, müssen mehr Bedeutung bekommen. Andere Umweltverbbände oder das Wasserwirtschaftsamt unterstützen uns mit dieser Einstellung, aber Grundeigentümer oder Politiker standen teilweise auf den noch nassen Dämmen und schimpften über einen „übertriebenen Naturschutz“. Hier ist noch einiges an Diskussionen und Information nötig.Was Hochwasser in Rückzugsräumen neu erschaffen könnte sehen Sie auf den Bildern unten. Hier brach die Tiroler Achen bei der Brücke unter der A8 aus ihrem Kanalbett und überflutete den Auwald. Baumstämme liegen kreuz und quer, dazwischen aufgespülte Sand-und Kiesflächen sowie neu entstandene Tümpel. In kurzer Zeit siedeln sich wieder Pflanzen oder Tiere an, die solche Flächen entlang der begradigten Flüsse kaum mehr finden. Aus Zerstörung und Chaos entsteht hier von selbst neues Leben, wenn man es lässt.

neuer Lebensraum am Fluss
neuer Lebensraum am Fluss

Bekassinen-Ausstellung im Chiemgau

27.05.2013

2013 ist die Bekassine der Vogel des Jahres. Nachdem dieser auf Feuchfläche spezielisierte Vogel in weiten Teilen Bayern bereits nicht mehr anzutreffen ist, bei uns aber noch in Restbeständen vorkommt, haben wir eine besondere Verantwortung für diesen schönen Vogel.

Der LBV hat eine Ausstellung mit mehreren Stelltafeln erstellt, die wir in den Rathäusern bzw. Tourist-Informationen zeigen werden. Einheimische und Besucher haben so die Möglichkeit sich über die Bekassine und die Problematik verschwindender Lebensläume zu informieren.

Freundlicherweise hat uns der AZV Chiemsee ein Bekassinen-Präparat zur Verfügung gestellt, damit die Himmelsziege noch besser zu erleben ist. Vielen Dank an dieser Stelle dem AZV und den beteiligten Gemeinden!

Momentan ist die Ausstellung in der Touristinfo Seebruck zu sehen (bis 10.06.), danach in Bergen, Grabenstätt und anderen Gemeinden. Genaue Termine erhalten Sie gerne per Email bzw. demnächst auf unserer homepage.

Stunde der Wintervögel 04.-06. Januar 2013

13.12.2012

 

Auch dieses Jahr findet vom 04. bis 06. Januar 2013 wieder die Stunde der Wintervögel statt - eine tolle Gelegenheit für alle, sich eine Stunde anzugucken, welche Vögel sich im eigenen Garten, im Park oder auf dem Balkon finden lassen. Der Zeitraum wurde bewusst in den Schulferien gewählt, damit besonders Familien deutschlandweit gemeinsam mitmachen können.

 

Warum gibt es die Stunde der Wintervögel?

Über unsere Vögel im Winter gibt es bislang wenig wissenschaftliche Erkenntnisse. Wie passen sie sich an die kalte und futterarme Jahreszeit an? Welche Arten werden durch Winterfütterung gefördert, welche nicht? Wie wirkt sich der Klimawandel auf die Vögel im Winter aus? Diese und andere Fragen will die „Stunde der Wintervögel“ beantworten.

 

Wann soll ich die Vögel beobachten?

Sie können sich eine beliebige Stunde im Laufe des Tages aussuchen. Wir haben eine Stunde als Zeitraum ausgewählt, da fast jeder im Laufe des langen Wochenendes eine Stunde für die Vogelbeobachtung einplanen kann. Es sollen ja möglichst viele Menschen bei der Aktion mitmachen können. Die Beobachtungszeit muss bei allen Beobachtern gleich lang sein, damit die Daten vergleichbar sind. Dann können wir die wissenschaftliche Auswertung vornehmen.

 

Warum ist es wichtig, dass ich mitmache?

Aus statistischen Gründen gilt: Je mehr Menschen an der „Stunde der Wintervögel“ teilnehmen, desto besser sind die Ergebnisse! Dabei zählt jede einzelne Meldung. Darum freuen wir uns über jeden einzelnen Teilnehmer!

 

Wie bestimme ich die Arten?

Auf der Aktionsseite www.stunde-der-wintervoegel.de finden Sie die Steckbriefe der häufigsten Wintervögel. Schauen Sie sich die Vögel an und vergleichen Sie sie mit denen in Ihrem Garten. Wenn Sie Arten beobachten, die Sie nicht kennen, sollten Sie ein Bestimmungsbuch zu Rate ziehen (z. B. im LBV-Shop erhältlich, www.lbv-shop.de).

 

Wie zähle ich?

Schreiben Sie die Vögel auf, die Sie sehen. Auch Vögel, die sich am Haus oder in Sichtweite, aber außerhalb Ihres Gartens aufhalten bzw. Ihren Garten überfliegen, dürfen sie mitzählen. Da einzelne Vögel in einer Stunde immer wieder an eine Futterstelle kommen, sollten Sie nur die Maximalzahl melden, die Sie zeitgleich sehen. Wenn immer die gleiche Amsel 10 Mal kommt, melden Sie nur eine Amsel, da Sie nicht mehr als eine Amsel gleichzeitig gesehen haben.

 

Was benötige ich für die Vogelbeobachtung?

Sie benötigen einen Block mit Stift und eine Stunde Zeit. Manchmal ist es gut, ein Fernglas oder ein Bestimmungsbuch bereit zu legen. Nach der Zählung schicken Sie uns Ihre Beobachtungen mit dem Erfassungsbogen im Internet oder per Post zu.

 

Wie melde ich meine Daten?

Sie können Ihre Daten über das Internet in ein Online-Formular eingeben (www.stunde-der-wintervoegel.de). Oder Sie senden Ihren Meldebogen/Ihr Faltblatt an den LBV, Postfach 1380, 91157 Hilpoltstein) oder faxen (09174/4775-75) uns den Meldebogen zu.

 

Was geschieht mit den Ergebnissen?

Ihre Beobachtungen helfen uns, verschiedene Fragestellungen zu beantworten, wie z.B.: Lebt Vogel XY eher auf dem Dorf oder in der Stadt? In welchen Gebieten kommen die meisten Arten vor? Verändert sich die Anzahl der Arten? Nehmen bestimmte Arten zu oder ab? 

Die Auswertung der eingegangenen Meldungen präsentieren wir im Internet (www.lbv.de), im Heft „Vogelschutz“ und in Pressemitteilungen. Jeder Teilnehmer erhält außerdem eine Auswertung per Post.

Rotkehlchen (Foto: S. Bayer)
Rotkehlchen (Foto: S. Bayer)

Neuwahlen bei Jahreshauptversammlung

29.04.2012


Bei der Jahreshauptversammlung unserer Kreisgruppe Ende März wurde turnusgemäß nach 4 Jahren der Vorstand neu gewählt. Als 1. Vorsitzender wurde Frank Weiß bestätigt, stellv. Vorsitzende wurde Barbara Pichlmaier. Schatzmeister ist weiterhin Jürgen Sandner, als Schriftführer neu gewählt wurde Dr. Michael Lohmann.

Vor der Wahl blickte der Vorsitzende auf das vergangene Jahr zurück. Besonders herausgestellt wurde der Erfolg der Aktionen "Stunde der Wintervögel" im Januar bzw. "Stunde der Gartenvögel" im Mai, die wichtige Daten zur Bestandsentwicklung der verschiedenen Vogelarten liefern. Weiterhin wird damit der LBV einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Dazu trägt auch das neu entwickelte Faltblatt der Kreisgruppe bei, das über den Verein und seine Ziele informiert. 

Nach dem Bericht der Ortsgruppen wurden die geplanten Projekte für 2012 angesprochen. Hier soll besonders der Status des Mündungsgebiets der Tiroler Achen aufgewertet werden. Um die bisher gute Jugendarbeit fortzuführen, wird eine neue Jugendbeauftragte gesucht, nachdem die bisherige leider aufhören musste.

Anschliessend wurden langjährige Mitglieder geehrt. Teilweise bereits seit 40 Jahren unterstützen unsere Mitglieder den Verein und bekamen dafür eine Urkunde und eine Ehrennadel. Hierfür nochmals herzlichen Dank für die jahrelange Unterstützung!  

 

einige der Jubilare
einige der Jubilare

LBV Traunstein wirbt 1000. Neumitglied

08.03.2012

Seit mehreren Wochen werben Studenten um Unterstützung für den Landesbund für Vogelschutz (LBV). Nun konnte mit der Familie Klink aus Obing bereits der 1000. neue Förderer begrüßt werden. Anlässlich dieses Jubiläums überreichte der 1. Vorsitzende der Kreisgruppe Traunstein, Frank Weiß, der jungen Familie zwei LBV-Naturforscher-Rucksäcke, über die sich besonders die Kinder Dario, Larissa und Atréju freuten. Mit Kescher, Lupe und vielen weiteren Werkzeugen gefüllt machen die Rucksäcke Lust auf spannende Ausflüge in die Natur.

Auch in den nächsten Wochen werden die Werber in der Region weiter um Unterstützung für den LBV bitten. Vorsitzender Frank Weiß: „Nur mit Hilfe der Mitglieder und Förderer kann der LBV seine vielen Aufgaben im Interesse der Natur durchführen. Mein Dank gilt allen Unterstützern.“ 

Die Werber (mit blauen Jacken), 1. Vorsitzender Frank Weiß (li.), Familie Klink (Mitte)
Die Werber (mit blauen Jacken), 1. Vorsitzender Frank Weiß (li.), Familie Klink (Mitte)

Moorlehrpfad Inzeller Filzen eröffnet

05.09.2011

Moore galten lange Zeit als „nutzloses“ Land. Sie wurden entwässert, aufgeforstet, als Mülldeponie genutzt oder zum Torfabbau. Oft wurde so in wenigen Jahren zerstört, was über Jahrtausende gewachsen war.

Mittlerweile hat man erkannt, wie wertvoll Moore sind. Viele spezialisierte Pflanzen und Tiere finden sich nur hier – Sonnentau, Wollgras, Hochmoorgelbling oder viele Libellenarten. Durch ihre Fähigkeit, Wasser wie ein Schwamm zu speichern, können sie Hochwasser verhindern. Vor allem reduzieren sie als wichtiger und langfristiger CO² Speicher den Treibhauseffekt und die befürchtete Klimaerwärmung.

2010 hat der LBV eine weitere Moorfläche gekauft, diesmal in den Inzeller Filzen. Seit 2003 wurden dort bereits verschiedene Renaturierungsmaßnahmen durchgeführt. Entwässerungsgräben wurden geschlossen, teilweise Fichten entfernt  und die Flächen wiedervernässt.

Um auch nach außen die Bedeutung der Moore zu zeigen, wurde nun von der Gemeinde Inzell ein Erlebnispfad durch die Filze angelegt. Auf über 5 km informieren 20 Stationen über die Entstehung, die frühere Nutzung und die Geheimnisse des Moors. Rollstuhlgerecht ausgebaut steht der Lehrpfad allen kostenlos offen. Bei der Eröffnung am 10.08.2011 war der LBV auch als "Anlieger" mit einem Infostand vertreten.

Neue Gruppe in Tittmoning
26.07.2011

Nachdem es zwar früher bereits Aktivitäten im Raum Tittmoning gab, diese aber im Laufe der Zeit ruhten, hat sich jetzt wieder eine Gruppe dort gebildet!

Speziell das Thema Großvögel beschäftigt uns dort: Eulen, Greifvögel und Uhus. Wir wollen gerade für diese Vögel etwas tun, so z.B. das Vorkommen der Schleiereulen stabilisieren. Aber auch alle "kleineren" Vogelarten kommen bei uns nicht zu kurz.

Für die bereits zwischen Freilassing und Tittmoning hängenden Schleiereulenkästen suchen wir noch tatkräftige Helfer, die mit uns an ca. 3-4 Wochenenden im Jahr die Kästen kontrollieren. Nur wenn wir wissen, wie gut oder schlecht der Bruterfolg ist, können wir entsprechend reagieren. Da die Kästen allerdings in ca. 4-6 Meter Höhe angebracht sind, suchen wir jemand der zum einen die notwendige Leiter mittragen kann, und zum anderen schwindelfrei ist.

Lust, mitzumachen? Für alle Interessierte (auch die, die nicht auf Leitern kraxeln wollen), treffen wir uns das nächste Mal wieder am 13.09.2011 (Di.) um 19 Uhr, im Cafe Altes Bäckerhaus, in Tittmoning. Fragen beantwortet gerne Frank Weiß (Kontakt siehe Impressum).

 
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